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An der Zugerstrasse, in einem dar ältesten Gebäuden von Horgen, hat Silvia Rellstab ihr Pilates-Studio eingerichtet. Hier finden ihre Kurse auf drei verschiedenen Niveaustufen statt. Pro Stunde sind nur sechs bis acht Teilnehmerinnen anwesend und das hat seinen Grund: „Es ist mir sehr wichtig, dass ich individuell auf meine Schülerinnen eingehen kann“, erklärt die Lehrerin. Die Lektionen beginnen im Liegen mit einigen Atemübungen, bei denen die so genannte Flankenatmung eingesetzt wird. Dabei weiten sich die Rippenbögen, was sich mit der Zeit positiv auf das Lungenpotential auswirkt. Nach der Aufwärmphase geht es an die eigentlichen Pilates-Übungen. Es handelt sich dabei nicht um komplizierte oder spektakuläre Bewegungen. Aber sie müssen sehr präzis ausgeführt werde, und das funktioniert nur, wenn das so genannte Powerhouse, also der Bereich, der Bauch und Beckenboden umfasst, aktiviert wird. Mal wird eine Schaumstoffrolle, mal ein spezieller Pilates-Ring zur Unterstützung oder Verstärkung der Übungen eingesetzt. Es wird ohne Hektik, ruhig und konzentriert trainiert. Silvia Rellstab macht die Übungen kurz vor, gibt ihren Schülerinnen detaillierte mündliche Anweisungen und bewegt sich dann im Raum, um da eine Fehlhaltung zu korrigieren oder dort mit einem konkreten Tipp zu helfen. Zum Schluss des Mattentrainings gibt es eine kurze Entspannungs- und Dehnungsphase. „Das Verständnis für das Powerhouse muss man langsam aufbauen. Wo befindet es sich? Wie kann ich es aktivieren? Am Anfang scheint es vielleicht noch schwierig, aber mit der Zeit gelingt das immer besser“, erklärt die freundliche Instruktorin. Durch Pilates soll die Muskulatur von der Wirbelsäule her gekräftigt werden. Dabei sollen keine dicken Muskelpakete, sondern langgezogene Muskeln entstehen, die für eine aufrechte, elegante Haltung sorgen – wie bei einer Ballerina. |
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SeesichtBericht.pdf (~1.9MB)

Pilates Studio Silvia Rellstab 




